GO
20.-23.10. 2022

Travel Fair

REGIONTOUR
20.-23.10. 2022

Messe der Touristikmöglichkeiten in Regionen

Moderne Nomaden sind auf dem Weg zum Brünner Messegelände. Sie bringen auch spezielle Fahrzeuge mit

11. Januar 2018

Eine große Attraktion der Januar-Messen GO und Regiontour und vor allem des Festival-Pavillons F ist das Projekt Nomaden. Sicher haben Sie schon von der Serie des Nachrichtenportals Lidovky.cz gehört. Im Januar haben Sie Gelegenheit, einige Abenteurer, die auf eigene Faust durch die Welt reisen und dies in ungewöhnlichen Fahrzeugen und oft an ungewöhnlichen Orten des Planeten tun, persönlich zu treffen. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Sie zu sehen und zu hören bekommen. 

Projekt Bronco anstelle eines Hotels 

Martin Remiš ist ein slowakischer Architekt, der sich schon als Kind in einen echten amerikanischen Straßenkreuzer verliebte: den Ford Bronco. Kein Wunder, dass er sich mit seiner Frau Zuzana auf eine eher ungewöhnliche Hochzeitsreise begab. Sie dauerte ein halbes Jahr und führte nach Sibirien und in die Mongolei. Die Reise absolvierten sie, wie man sich denken kann, in einem Ford Bronco, für den sie sich nach eigenem Entwurf einen speziellen Expeditions-Aufbau anfertigen ließen. Die Konstruktion wurde einem Belastungstest in Form von schwierigem Gelände und sibirischem Frost unterzogen. Das Auto können Messebesucher in der Ausstellung besichtigen.

Projekt Aviou

Auf den ersten Blick sieht dies nach einer sehr schlechten Idee aus: Man nehme ein Avia-Wohnmobil A30, Baujahr 1974, suche sich ein möglichst weit entferntes Ziel mit unsicherem Straßenzustand (wenn es dort überhaupt irgendwelche Straßen gibt) und begebe sich auf eine Reise mit voraussichtlicher Höchstgeschwindigkeit von 85 Kilometern pro Stunde. Vojta Wertich und seine Freunde haben jedoch bewiesen, dass es geht. Zuerst fuhren Sie mit dem Avia in die Mongolei, dann nach Nordeuropa und auch nach Nordafrika. Ihre letzte Expedition führte sie nach Südamerika. Dort wartet Amálka, wie sie das in die Jahre gekommene Expeditionsmobil liebevoll nennen, auf das nächste Abenteuer, das in ein paar Monaten beginnt.

Čezeta-Expedition rund um Afrika 

Martin Magnusek entstaubte in seiner Garage ein sozialistisches Motorrad der Marke ČZ, das dort jahrelang vergessen herumgestanden hatte. Er sagte sich: Die "Číza" gehört nicht zum alten Eisen, und machte sich zum Beweis dessen im Jahr 2015 auf eine Reise quer durch Afrika. Nach fünf Monaten erreichte er das Kap Agulhas – den südlichsten Punkt des schwarzen Kontinents. Dieses Jahr war er wieder in Afrika und fuhr auf einer anderen Strecke zurück in den Norden. Seine Maschine brachte ihn wieder sicher über den gesamten Kontinent.

Projekt Hugo und wir 

Hugo ist ein unauffälliger Lieferwagen, wie er zu Zehntausenden in Europa herumfährt. Sie befasst sich mit Marketing, er bewegt sich im Film- und Videogeschäft. Eines Tages zogen sie zusammen mit ihrem Hund in den Lieferwagen um und machten sich von Prag aus auf den Weg. Auf der Reise widmeten sie sich neben der Erkundung neuer Orte dem Fotografieren, drehten Videos mit einer Drohne und arbeiteten. Über ihr Leben als digitale Nomaden berichteten sie auf ihrer regelmäßig aktualisierten Website, wo sie gute Plätze zum Übernachten und die Kosten zum Leben vermerkten. Aus ihren Statistiken geht unter anderem hervor, dass sie fürs Essen täglich 273 Kronen ausgaben.

Datum: 11.01.2018 11:30:00