Pocket Parks und Planung des öffentlichen Raums nach einer Pandemie


Die URBIS-Konferenz befasste sich am Mittwochmorgen mit dem Thema Pocket Parks. Menschen mit dem Ende der Pandemie legen zunehmend Wert auf einen gesunden Lebensstil und auch auf ausreichend Grün in ihrer Umgebung. Alles zielt auf veränderte Prioritäten in der öffentlichen Raumplanung ab – mehr Radwege, mehr Parks, öffentliches Grün, es wird davon ausgegangen, dass weniger Raum für den Individualverkehr vorgesehen ist. Das Konzept der sogenannten 15-Minuten-Stadt – alle Dienstleistungen sollen innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein. Das gilt für Wohnen, Arbeitswege, Einkaufen und Sicherung von Bildung und Gesundheit ebenso wie für Kultur und Erholung. Die Zahl der Radfahrer steigt, die Metropolen der Welt haben bisher 650 Kilometer Radwege gebaut.

Das Thema sind auch Pocketparks - ungenutzter Raum mit der Möglichkeit der Nutzung für einen kleineren Park, zwischen Gebäuden, zwischen Parkplätzen. Diese Räume können für Gemeinschaftsgärten, Bewegung, Fitness, Spielplatz, mobiles Grün um Container verwendet werden. Zur Revitalisierung des öffentlichen Raums wird immer mehr nach kostengünstigen Möglichkeiten gesucht. Auch nach der Pandemie wird es eine Veränderung der Menschen geben, die zur Arbeit gehen und Büros nutzen, die der Stadt gehören. Diese Räume können vielfältig genutzt werden – für kulturelle Veranstaltungen, am Wochenende, mit Hilfe und Unterstützung der lokalen Gemeinschaften.