Aus Sicht der Teilnehmer

Die MSV wurde von den höchsten Vertretern der tschechischen Politik besucht, allen voran Premierminister Jiř Rusnok mit Ministern seiner Regierung. In großer Zahl anwesend waren auch VIP-Gäste aus dem Ausland, die schon durch ihr Kommen die wichtige Rolle der Maschinenbaumesse für die Entwicklung des internationalen Handels unterstrichen.

 

Die MSV wurde von den höchsten Vertretern der tschechischen Politik besucht, allen voran Premierminister Jiř Rusnok mit Ministern seiner Regierung. In großer Zahl anwesend waren auch VIP-Gäste aus dem Ausland, die schon durch ihr Kommen die wichtige Rolle der Maschinenbaumesse für die Entwicklung des internationalen Handels unterstrichen. „Auch zwanzig Jahre nach der Teilung der Tschechoslowakei empfinden wir Brünn als unsere Stadt und als Stadt, in der es sich lohnt, unser Bestes auszustellen und zu präsentieren“, verkündete bei der feierlichen Eröffnung der MSV Tomáš Malatinský, Wirtschaftsminister der Slowakischen Republik. Zu den regelmäßigen Gästen der Messe gehört auch Rudolf  Fischer, Präsident der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer, der seine Anwesenheit auf einfache Weise erklärte: „Hier stellt eine riesige Menge deutscher Gesellschaften aus, die meisten jedes Jahr, und jedesmal kommen auch neue Firmen. Die alljährliche Präsenz so vieler deutscher Firmen belegt klar, dass diese Messe ein hervorragender Ort für deren Business und zugleich für den Eintritt auf die Märkte Mittel- und Osteuropas ist.“

Den Erfolg der Messe bestätigen auch die Aussteller selber. „Wir sind eine Handelsvereinigung von Anbietern und Herstellern mit 120 Mitgliedsfirmen, unser Sitz ist in Brüssel.  Seit zwei Jahren nehmen wir an der Messe in Hannover teil. In Brünn sind wir zum ersten Mal und sind angenehm überrascht von der Größe der Messe, der Zahl der Messehallen und auch der teilnehmenden tschechischen und internationalen Firmen. Trotz einer gewissen Sprachbarriere haben wir insbesondere bei B2B-Gesprächen wertvolle Kontakte und Informationen über den hiesigen Markt und seine Funktionsweise gewonnen. Dieses Jahr haben wir hier einen kleinen Stand, nächstes Jahr möchten wir jedoch mit einer größeren Präsentation anreisen“, resümierte Georgiana Huiban, Projektkoordinatorin der EPTDA (European Power Transmission Distributors Association).

Zufrieden verließen die MSV auch weitere Traditionsaussteller, zum Beispiel die Firma PFEIFFER Vacuum Austria, die keinen einzigen der bisherigen Messejahrgänge ausgelassen hat. „Brünn ist zum Treffpunkt der Maschinenbaufachleute geworden, und die MSV wird von unserer Geschäftsführung in die höchste Kategorie der Messeveranstaltungen eingestuft. Pfeiffer ist nämlich eine internationale Firma und belegt in ihrer Branche Rang zwei auf der Welt. Unsere Topmanager sagen, die Maschinenbaumesse in Brünn gehöre auf den ersten Platz in Mitteleuropa. Auch dieses Jahr haben wir hier neue Kunden gefunden, für die Firma war die Messe erneut von Nutzen“, sagte Firmenmanager Radan Salomonovič.

An allen 55 Auflagen der MSV hat der tschechische Maschinenbauer ŽĎAS teilgenommen, der auf der Messe seit ihrem Bestehen 27 Goldmedaillen erhalten hat. „Wir gehören einfach zu diesen Messen“, stellte Marketing- und Werbeleiter Stanislav Růžička fest. „Wir haben einen großen repräsentativen Stand, und Brünn ist für uns ein Treffpunkt mit unseren Geschäftspartnern, die uns stets an der gleichen Stelle vorfinden. Dieses Jahr haben wir Signale empfangen, dass Firmen, die nicht an der Messe teilgenommen haben, nächstes Jahr zurückkehren würden, weil sie einen Fehler gemacht hätten. Der Besucherandrang an unserem Stand war groß, insbesondere an den drei mittleren Tagen. Wir sind zufrieden und nächstes Jahr wieder da.“

Die Zufriedenheit der Aussteller mit Anzahl und Struktur der Besucher belegt auch die Meinung des Geschäftsführers Tomáš Pavlík von TM Technik: „Auf der Messe präsentierten wir 3D-Messmaschinen, 3D-Technologien, Kamerasysteme und Tastsysteme. Für unsere Gesellschaft kann ich sagen, dass wir die Messe begrüßen und uns wünschen, sie möge sich weiter entwickeln und ihre hervorragende Stellung unter den Messen in Europa halten. Sie fördert so den tschechischen Markt, und die Unternehmen sollten hier auch in Zukunft ausstellen und Kooperationen anbahnen, der persönliche Kontakt zwischen ihnen darf nicht verloren gehen. Es freute mich, dass die Qualität der Kunden steigt und die Leute mit gezielten Fragen kommen und nicht nur kaufen, sondern auch beraten werden wollen. Nächstes Jahr kommen wir gewiss wieder.“